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25.07.2016 –  „Der Coburger Weg“ geht in die zweite Runde – Weiterförderung durch den Bund bis 2020

Großer Erfolg für die Hochschule Coburg: Das Projekt „Der Coburger Weg“ wird weitergefördert. Die Hochschule erhält für die Jahre 2016 bis 2020 8,9 Mio. Euro aus dem Qualitätspakt Lehre, dem Bund-Länder-Programm für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre.

Stefan Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, besuchte heute die Hochschule Coburg, um den Zuwendungsbescheid für den Coburger Weg persönlich zu überreichen. „Mit dem Qualitätspakt Lehre möchten wir die Betreuung der Studierenden in ihrer Vielfalt und die Qualität der Lehre verbessern. Ganz in diesem Sinne ist das Leitbild der Hochschule Coburg „Mensch und Qualität – gemeinsam gestalten“. Hier steht der Mensch im Mittelpunkt der Lehre: Mit ihrer Programmsäule „COQualifikation“ bereitet die Hochschule Coburg ihre Studierenden umfassend auf das Studium vor, und das konkret zugeschnitten auf deren individuellen Bedarfe und Fähigkeiten“, hob PSt Müller hervor. „Gute Lehre an einer Hochschule vereint kompetenzorientierte Wissensvermittlung und wissenschaftsgeleitete Herangehensweisen. Diesem Anspruch wird die Hochschule Coburg vorbildlich in der Projektsäule „COnzept“ gerecht: Im interdisziplinären Dialog werden die Studierenden befähigt, neue Perspektiven einzunehmen, ihren Horizont zu erweitern und Zusammenhänge besser zu erfassen. Die Module dieser Säule vermitteln Praxisrelevanz und gesellschaftliche Verantwortung. Die Hochschule Coburg festigt so ihren Platz als Impulsgeber in der Region.“

Die Mittel für das Projekt „Der Coburger Weg“ stammen aus dem Bund-Länder-Programm „Qualitätspakt Lehre“. Ziel ist es, die Lehrqualität weiter zu steigern und die Betreuung der Studierenden zu verbessern. Der Bund stellt für das Programm von 2011 bis 2020 insgesamt rund zwei Milliarden Euro zur Verfügung. Für die zweite Förderphase, die von 2016 bis Ende 2020 geht, wurden die Anträge von 156 Hochschulen bewilligt, dazu gehören 71 Universitäten, 61 Fachhochschulen sowie 24 Kunst- und Musikhochschulen aus ganz Deutschland.

Für die Hochschule Coburg bedeutet die positive Begutachtung des Folgeantrags eine Bestätigung der bisher geleisteten Arbeit. Das Projekt mit seinen knapp 30 Lehrenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern trägt gemeinsam mit dem gezielten Ausbau der Bachelorstudiengänge wesentlich zur Attraktivität der Hochschule Coburg bei. Ziel des Coburger Wegs ist es, den Absolventen neben einer fachlich exzellenten Ausbildung das Wissen für gesellschaftliche Zusammenhänge zu vermitteln und ihr Verantwortungsbewusstsein zu stärken. Theorie und Praxis werden dabei eng miteinander verknüpft; die Hochschule Coburg arbeitet regional und überregional mit Unternehmen und sozialen Einrichtungen zusammen. Dadurch finden auch die Anforderungen der Arbeitgeber an Absolventen der Hochschule gezielt Berücksichtigung in Forschung und Lehre.

Das interdisziplinäre Projekt „Der Coburger Weg“ startete im Wintersemester 2012/13 mit fünf Pilotstudiengängen aus drei Fakultäten. Zum Ende der ersten Förderphase sind bereits neun Studiengänge aus vier Fakultäten beteiligt. In der zweiten Förderphase sollen zwei weitere Studiengänge hinzukommen. Die Hochschule Coburg strebt über 2020 hinaus an, bewährte Strukturelemente ihres Studienangebots sowie des Projekts „Der Coburger Weg“ weiter auszubauen und zu verstetigen.

Der Parlamentarische Staatssekretär Stefan Müller übergibt die Förderurkunde an Prof. Dr. Jutta Michel, Vertreterin im Amt des Präsidenten - eingerahmt von der Projektleitung des Coburger Wegs Dr. Claudia Schlager (l.) und Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster (r.).

Der Parlamentarische Staatssekretär Stefan Müller übergibt die Förderurkunde an Prof. Dr. Jutta Michel, Vertreterin im Amt des Präsidenten – eingerahmt von der Projektleitung des Coburger Wegs Dr. Claudia Schlager (l.) und Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster (r.).

 

11.07.2016 – Mit Sport sozial bewegen

Es hat fast schon Tradition: Zum vierten Mal kamen Studierenden und Lehrende des Projekts „Sport-, bewegungs- und körperorientierte Sozialarbeit“ in der Coburger Jugendeinrichtung CoJe zusammen, um gemeinsam das Bestehen der Übungsleiterprüfung/C-Breitensport zu feiern. Doch das ist nur der Anfang: Spannende selbst konzipierte Projekte warten im Wintersemester auf die zukünftigen Sozialarbeiter/-innen.

„Sie haben wirklich viel geschafft“, gratulierte Jürgen Rückert, stellvertretender Vorsitzender der Bayerischen Sportjugend im Bezirk Oberfranken, den insgesamt 29 Studierenden der Sozialen Arbeit sowie Internationalen Sozialen Arbeit und Entwicklung. Gemeinsam mit Luise Pusch, die als hochverdiente ehemalige Vorsitzende der Bayerischen Sportjugend Oberfranken immer noch einige Projekt im Bildungsbereich betreut sowie den beiden Dozentinnen Dr. Susanne Bott und Sandra Neubert überreichte Rückert den Studierenden die Urkunde zum Erlangen der Übungleiterlizenz/C-Breitensport. Für die Zweitsemester der Lohn für viele Mühen, denn die praktischen und theoretischen Unterrichtsinhalte sowie die erforderliche Ersthelferausbildung wurden von den Studierenden zusätzlich zur Projektarbeit überwiegend an den Wochenenden absolviert. Sandra Neubert, die das Projekt gemeinsam mit Dr. Susanne Bott leitet, stellte ihrer Gruppe ein großes Kompliment aus: „Die Studierenden waren hoch motiviert und harmonierten perfekt miteinander“, so die Sozialpädagogin. Sie lobt auch die Geduld mit dem teilweise hohen Arbeitspensum, die das interdisziplinäre „Coburger Wegs“-Projekt mit sich bringt.

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Die Studierenden des Projekts mit ihren Dozentinnen Sandra Neubert (1. R.,l.), Dr. Susanne Bott (1.R., 2.v.l.) und den Vertretern der Bayerischen Sportjugend Jürgen Rückert (1.R., 3.v.l.) und Luise pusche (1.R., r.)

Doch die Lizenz ist nur ein Baustein im Projekt. Im kommenden Semester heißt es für die Studierenden, das Erlernte in der Praxis umzusetzen. In Kleingruppen haben sie bereits vielfältige Ideen für eigene kleine Projekte in der Sportsozialarbeit entwickelt und suchen zum Teil noch nach Sponsoren und Kooperationspartnern. Bereits zugesagt sind Projekte an der Adam-Riese-Schule in Bad Staffelstein, bei dem Studierende die Klassenfahrt von Fünftklässlern begleiten werden. Auch das „BAERchen-Projekt“ der Coburger Hochschul-Kinderkrippe Campuszwerge wird bereits mit drei Studentinnen fortgesetzt. Zwei weitere Gruppen beschäftigen sich mit Sportsozialarbeit im Bereich der Seniorenarbeit und sind aktuell mit (möglichen) Praxispartnern in Gesprächen. Eine Gruppe bietet gemeinsam mit der Jugendhilfe Seßlach einen Kurs und eine Tagesfahrt mit dem Longboard an. Auch Flüchtlingsarbeit steht hoch im Kurs: hier sollen Betroffene über Sport integriert werden.

Doch zunächst werden der Abschluss des Sommersemesters und die Verleihung der Übungsleiter-Urkunden gebührend gefeiert. Bevor es für die Studierenden an das selbstgemachte Buffet und zum anschließenden Jugger-Spielen auf die Freiflächen der CoJe geht, ergreift Jürgen Rückert nochmals das Wort. „Der Übungsleiterschein ist für Tätigkeiten im Bereich der Sozialen Arbeit eine gern gesehene Zusatzqualifikation“ und er hält noch einen Rat  für die Studierenden parat: „Es ist wie mit dem Führerschein: Wer erfolgreich die Prüfung bestanden hat, ist noch lange kein guter Autofahrer. Nur Übung macht den Meister.“

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