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anCOmmen 2020: Erstsemester starten in ihr Studium

Digital, hybrid oder in Präsenz: Das Programm von anCOmmen gestaltete sich in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie in seiner Ausführung besonders vielfältig. Doch ob persönlich oder via Zoom, die Erstsemester der wirtschaftswissenschaftlichen, technischen und Designstudiengänge hatten vor dem offiziellen Start des Wintersemesters die einmalige Gelegenheit, ihre Fragen zum Studium in Zeiten von Corona zu stellen, sich untereinander zu vernetzen und in kleinen Projekten ihr Können zu zeigen. Ein Streifzug durch die Fakultäten.

anCOmmen in den technischen Studiengängen

Den Anfang machten die Studierenden der Fakultäten Angewandte Naturwissenschaften, Elektrotechnik und Informatik sowie Maschinenbau und Automobiltechnik. Die sonst auf einen Termin gebündelten Veranstaltungen wurden von den Organisatorinnen Ina Sinterhauf und Anna Keiderling von Projekt:ING über mehrere Tage verteilt, sodass innerhalb der Mentoratsgruppen ein Kennenlernen in Präsenz möglich wurde. Gemeinsame Programmpunkte aller Erstsemester fanden per Zoom statt – ähnlich übrigens wie dann im Semester auch der Vorlesungsbetrieb zwischen Präsenz und Online aufgeteilt ist. Die Mentor*innen organisierten zu Beginn der Erstsemestertage das Knüpfen erster Kontakte und gaben hilfreiche Infos zum Studienstart. In einem virtuellen Rundgang konnten sich die Erstsemester räumlich an der Hochschule orientieren und wichtige Anlaufstellen kennenlernen. Dann ging es für die Erstsemester an die Projektarbeit: Sie entwickelten beispielsweise einfache, aber präzise Waagen, programmierten virtuelle Legoroboter, lösten knifflige Aufgabenstellungen aus der Optik oder entwarfen stimmungsvolle weihnachtliche Beleuchtungen. Für die Präsentation ihrer Projektergebnisse vor einer Jury, die über Zoom erfolgte, entwickelten die Gruppen zum Teil sehr kreative Präsentationsmöglichkeiten, was den Jurys die Auswahl eines Gewinnerprojektes natürlich nicht leichter machte.

Ina Sinterhauf, Leiterin von Projekt:ING, ist zufrieden mit der Veranstaltungswoche: „Unter diesen Umständen ist es uns, glaube ich, gelungen, wirklich schöne Erstsemestertage zu gestalten, die den neuen Studierenden einen guten Start erlauben.“ Und Anna Keiderling ergänzt: „Auch die Mentorinnen und Mentoren sowie die Lehrenden aus den Fakultäten haben sich auf das neue Format eingelassen und dadurch die Umsetzung ermöglicht.“

anCOmmen teils in Präsenz, teils online: Studierende des Studienganges Technische Physik

 

Via Zoom stellten die Studierenden der technischen Studiengänge ihre Projektergebnisse vor. Hier einen Entwurf stimmungsvoller weihnachtlicher Beleuchtung.

anCOmmen in der Fakultät Wirtschaftswissenschaften

Rein digital begrüßte Kerstin Kroner, Fakultätskoordinatorin und berufliche Tutorin, die Erstsemester der Studiengänge Betriebs-, Versicherungs- und Industriewirtschaft. Auch auf sie wartete ein virtueller Streifzug durch die Gebäude der Campi Design und Friedrich-Streib, auf denen ihnen Studierende höherer Semester wichtige Anlaufstellen zeigten. Via Zoom konnten sich die frischgebackenen Studierenden über Beratungs- und Betreuungsangebote ihrer Fakultät informieren, ihr künftigen studentischen Tutorinnen und Tutoren kennenlernen und einen Workshop zum Thema „Zeitmanagement“ besuchen, den von Sabina Volkmar von der psychologischen Studierendenberatung anbot. „Wir haben Sie sehr gerne hier und möchten Ihnen dies auch zeigen. Vor allem aber möchten wir Ihnen den Start in Ihr Studium soweit es geht erleichtern und sicherstellen, dass Sie hier erfolgreich studieren können“, so Kerstin Kroner an die 70 teilnehmenden Studierenden.

anCOmmen in den gestalterischen Studiengängen

Spannende Projekte und eine besondere Rallye durch die Stadt Coburg standen für die über 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Studiengänge Architektur, Bauingenieurwesen und Innenarchitektur auf dem Plan – und das vollständig in Präsenz. Aufgrund der coronabedingten Vorgaben trafen sich die Erstsemester der einzelnen Studiengänge zunächst zeitversetzt auf dem Campus Design. Die anschließende Projektarbeit erfolgte anschließend in vorab fest eingeteilten Gruppen mit ihren Tutor*innen. Die Corona-Pandemie floss dann auch in die Aufgabenstellungen mit ein: „Lampemie“ und „Pandemode“ lauteten beispielsweise die kreativen Projekte, deren Ergebnisse die Studierenden in einer kleinen Modenschau unter freiem Himmel vorführten.

Und auch der zweite Tag gestaltete sich abwechslungsreich. Mithilfe der App „Actionbound“ erkundeten die Erstsemester Sehenswürdigkeiten und bedeutende Orte in Coburg. „Die Studierenden waren sehr motiviert und dankbar, dass sie sich in diesem Rahmen vorab treffen konnten“, resümiert die berufliche Tutorin Julia Karberg. Ihre Eindrücke zu anCOmmen hielten die Studierenden live auf dem Instagram-Kanals des Coburger Wegs fest und dokumentierten damit gleichzeitig ein in vielerlei Hinsicht anderes aber nichtsdestotrotz für alle Beteiligten gewohnt gewinnbringendes anCOmmen 2020.

Mit dem Start des Wintersemesters am 1. Oktober besuchen die angehenden Designer*innen wie auch die künftigen Wirtschaftswissenschaftler*innen die Tutoratsgruppen dann in den Räumlichkeiten der Hochschule – natürlich unter Einhaltung der aktuell geltenden Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen. Die studentischen Tutor*innen unterstützen ihre Gruppen während des gesamten 1. Semesters u. a. bei weiteren Fragen zum Studienverlauf und bei der Prüfungsvorbereitung.

Kreative Mode in Zeiten der Corona-Pandemie. Die anschließende Modenschau erfolgte unter freiem Himmel

 

Verfasst von Franziska Koch M.A., Marketing und Kommunikation, und Dipl.-Ing,. Ina Sinterhauf, Koordinatorin indiv. Förderung MINT, Hochschule Coburg