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Corona-Nothilfe: Studierende können ab sofort finanzielle Zuschüsse beantragen

Insgesamt 100 Mio. Euro stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als Überbrückungshilfe für Studierende bereit, die aufgrund der Corona-Pandemie in eine finanzielle Notlage geraten sind. Gemeinsam mit der Studierendenberatung und dem Studentenwerk Oberfranken unterstützt Prof. Dr. Mikro Kraft Studierende bei Fragen zur Antragstellung und rät dazu, dass betroffene Studierende der Hochschule Coburg das Angebot auch nutzen.

Der Nebenjob weggefallen, die Eltern können nur eingeschränkt oder gar nicht unterstützten – die finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie treffen auch viele Studierende hart. Für Betroffene stellt der Bund nun bis Ende August 2020 Überbrückungshilfen bis zu 500 Euro monatlich bereit. Die Antragsstellung erfolgt online über die Website des Ministeriums und muss jeweils gesondert für die verbleibenden Monate Juli und August gestellt werden. Weitere Unterstützungsmöglichkeiten wie etwa BAföG oder Stipendien sind dabei kein Hinderungsgrund, sich für die Nothilfe zu bewerben. Was für die Bewilligung zählt, ist allein die Bedürftigkeit der Studierenden: Der Kontostand darf vor Antragstellung 500 Euro nicht überschreiten. Ist der Zuschuss genehmigt, wird das Geld voraussichtlich innerhalb einer Woche auf das Konto der Studierenden überwiesen und muss im Anschluss von ihnen nicht zurückgezahlt werden. Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf das Deutsche Studentenwerk berichtet, haben bereits über 58.000 Studierende an deutschen Hochschulen und Universitäten einen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt.

„Ich möchte Studierende der Hochschule Coburg unbedingt dazu ermutigen, einen Antrag auf Überbrückungshilfe zu stellen, wenn sie sich aufgrund der aktuellen Situation in einer finanziellen Notlage befinden“, appelliert Mirko Kraft. Der Professor für Versicherungsbetriebslehre organisierte für interessierte Studierende eine Online-Veranstaltung gemeinsam mit Petra Junker, vom für die hiesige Vergabe der Zuschüsse zuständigen Studentenwerk Oberfranken sowie mit Dr. Katja Kessel von der Studierendenberatung. FAQs dazu werden in Kürze zur Verfügung stehen.

Ein weiterer Beratungstermin ist aktuell in Planung. Eigentlich, so Mirko Kraft, hatte er für das Sommersemester zusammen mit seiner studentischen Hilfskraft Kerstin Rehlein ein vom Innovationsfonds der Hochschule gefördertes Projekt geplant, in dem Studierende allgemein zu Versicherungs- und Finanzfragen beraten werden („Financial Health-Café“). Doch mit Beginn der Corona-Pandemie wurde schnell klar, dass zunächst einmal bedürftigen Studierenden dringend finanziell geholfen werden muss. Ein eigener Solidaritätsfonds der Hochschule unterstützte im vergangenen Monat bereits 26 Studierende, die Überbrückungshilfen des Bundes versprechen nun weitere Erleichterung. „Niemand braucht sich in der aktuellen Situation alleine fühlen“, so Mirko Kraft weiter. „Sprechen Sie uns an, wir versuchen zu helfen wo es nötig ist, um Sie durch diese Krise zu begleiten.“

In den FAQ zu den Überbrückungshilfen gibt das Deutsche Studentenwerk weitere Informationen und klärt Fragen zu Details der Antragsstellung. Abrufbar unter https://www.studentenwerke.de/de/content/ueberbrueckungshilfe-fuer-studierende.

Verfasst von Franziska Koch M.A., Marketing und Kommunikation, Der Coburger Weg, Hochschule Coburg