Interdisziplinäres Studium

Das Projekt "Der Coburger Weg" endete am 31. Dezember 2020. Diese Seite zeigt den Stand zum Zeitpunkt des Projektabschlusses und wird nicht mehr aktualisiert.

In den am „Coburger Weg“ beteiligten Studiengängen sind vier interdisziplinäre Module in insgesamt vier Studiensemstern im Curriculum verankert. Ziel ist es, Studierende auf die aktuellen Herausforderungen in Gesellschaft und Arbeitsmarkt bestmöglich vorzubereiten und ihre Berufsfähigkeit zu steigern. Dabei wird großer Wert auf den Praxisbezug gelegt. Die Module befähigen die Studierenden, Situationen und Themenstellungen zu reflektieren und differenziert zu bewerten. Gefördert werden insbesondere eine strukturierte Arbeitsweise, Problemlöse-Kompetenzen sowie soziale und kulturelle Fähigkeiten. Lerninhalte erarbeiten sie aus unterschiedlichen fachlichen Blickrichtungen und Kontexten heraus gemeinsam mit den Lehrenden der beteiligten Studiengänge des Coburger Wegs sowie mit Geistes- und Kulturwissenschaftler*innen.

Zudem erlernen die Studierenden wissenschaftliche Arbeitsformen. Alle Lehrveranstaltungen erhalten dabei professionelle didaktische Begleitung.

Welchen Nutzen hat ein interdisziplinäres Studium?

Aktuelle Studien belegen, dass Interdisziplinarität in der Arbeitswelt längst keine Floskel mehr ist. Unternehmen erwarten von ihren Beschäftigten die Fähigkeit, interdisziplinär im Team zu arbeiten und Wissen aus verschiedenen Fachbereichen zu verknüpfen. Auch die großen gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen des Klimawandels, der demographischen Entwicklung oder ganz aktuell die Corona-Pandemie lassen sich nur durch die Einbeziehung des Wissens und der Methoden verschiedener Fachdisziplinen lösen.

Studierende erfahren durch die interdisziplinären Module die Möglichkeit und auch die Notwendigkeit, sich frühzeitig fachübergreifend zu vernetzen und erhalten ein Gespür für die Vorteile und Herausforderungen einer interdisziplinären Arbeit im Team. Diese Angebote erfahren durch die Vermittlung wissenschaftlicher Methodenkompetenzen und kultureller Bildung eine profunde Ergänzung. Hervorzuheben ist, dass durch die intensive Beschäftigung mit anderen Fachbereichen, wie sie in der Säule COnzept erfolgt, auch das Wissen um das Profil der jeweils eigenen Studiendisziplin geschärft wird. Dem Blick auf die verschiedenen Methoden, Arbeitsweisen und Lösungsstrategien folgt der Blick auf die eigene Fachmethodik, einschließlich deren Entwicklung und Anwendung in der Praxis.