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Mit „Sport bewegt“ zur Übungsleiterlizenz im Breitensport

sport bewegt

Sie haben’s gepackt: unsere Studierenden mit der Übungsleitelizenz C-Breitensport für Kinder und Jugendliche.

Studierende der Hochschule Coburg erwerben Übungsleiterlizenzen im Breitensport, planen anspruchsvolle Bewegungs- und Sportprojekte – und spielen JUGGER.

 

„Sport bewegt – Projektarbeit in und durch Sport“ – so nennt sich die Coburger Weg-Lehrveranstaltung der Bamberger Dozenten Dr. Susanne Bott (Sozialwissenschaften) und Prof. Dr. Wulf Bott (Politikwissenschaft). Insgesamt 24 Studierende aus den Studiengängen der Sozialen Arbeit, Betriebswirtschaft und Versicherungswirtschaft (Hochschule Coburg) zeigen, was sie im Sport und zugleich im Projektmanagement draufhaben. Ihre ambitionierten Ziele sind: in einem Semester die Übungsleiterlizenz C-Breitensport für Kinder- und Jugendliche bestehen und im Folgesemester erste Managementpraxis in sportnahen Projekten sammeln.

Studierende werden vom Kreisverband der Bayerischen Sportjungend Coburg ausgezeichnet

Das erste Ziel haben sie nun erreicht. Von Jürgen Rückert, Vorsitzender des Coburger Kreisverband der Bayerischen Sportjugend (BSJ), erhielten sie am letzten Dienstag die hart erarbeiteten Urkunden. „Das ist zweifellos nicht ganz ohne“, so Wulf Bott, „die haben mehr als 125 Unterrichtseinheiten a‘ 45 Minuten absolviert – und das auch an den Wochenenden neben dem Studium“. Die Lizenz ermöglicht ihnen, bspw. in Vereinen eine sportartübergreifende und breitensportliche Jugendarbeit nachzugehen. Verschiedene theoretische Inhalte stehen neben Sportlichem im Vordergrund – v.a. Methodik und Didaktik, Pädagogik, Organisation und Management im Sport.

Mit sozialen Sport- und Bewegungsprojekten ins neue Semester

Damit ausgestattet starten die Studierenden ins Folgesemester. Ihre Aufgabe ist es dabei, sich eigenverantwortlich ein sportorientiertes Projekt zu suchen, zu organisieren und zu managen. Die ersten Ideen liegen schon auf dem Tisch: Für Bad Staffelsteiner Kinder und Jugendliche der Adam-Riese-Mittelschule plant eine Studierendengruppe ein gemeinsames Sportangebot gemäß dem Motto „Bewegung macht Spaß“. Für Senior*innen eines Coburger Pflegeheims entwickelt eine weitere Gruppe ein altersgerechtes Sport- und Bewegungskonzept. Die dritte Gruppe möchte Studienanfänger der Hochschule Coburg ihren Start mit einem sportorientierten Rahmenprogramm erleichtern. Ein kindergerechtes und zugleich spaßmachendes Bewegungsprogramm soll zusammen mit dem Kinderzentrum Domino Coburg entstehen. Und Sonneberger Fußballfans können sich auf ein Fair-Play-Turnier im Oktober freuen. Hierzu eins vorweg: der Schirmherr soll aus der Thüringer Landespolitik kommen. „Wer aber gegen wen spielt, ist noch offen“, so Filip Heinlein, Student im Studiengang Soziale Arbeit.

 Jugger als neuer Trendsport

Aber nochmal zurück zur Übungsleiterlizenz: am gleichen Tag der Verleihung mussten die Studies ihre letzten Unterrichtseinheiten absolvieren – und das spielerisch in der modernen Sportart „Jugger“. Bei Jugger versuchen zwei Mannschaften aus je fünf Feldspielern einen Spielball (Jugg) in das jeweils generische Tor (Mal) zu bringen, um einen Punkt zu erzielen. Pro Mannschaft kann nur ein Spieler mit dem Jugg loslaufen, um ein Tor zu erzielen. Die anderen verteidigen ihren Läufer mit stark gepolsterten Sportgeräten (Pompfen) gegen die Abwehr der gegnerischen Mannschaft. Das Ganze sieht sehr martialisch aus und erinnert an Gladiatorenspiele, denn die Pompfen sind Stäbe, lange und kurze Stecken, Schilder und Ketten. Jugger ist aber aufgrund seiner Regeln ein Strategiespiel und nicht gefährlicher als jede andere Mannschaftssportart. Dass es unheimlich viel Spaß machen kann, zeigen die Bilder.

 Verfasser: Mario Pfeuffer, Der Coburger Weg, Hochschule Coburg