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Opening im Innovationsfonds: zehn Projekte werden gefördert

Opening im Innovationsfonds

Unsere Preisträger*innen der Innovationsfonds-Förderrunde im Wintersemster 2019/2020

Vizepräsident für Lehre, Qualitätsentwicklung und Weiterbildung wirbt mit Geldkoffer um neue Bewerber, aktuelle Gewinner*innen präsentieren ihre Ideen und Preisträger*innen stehen Rede und Antwort zu ihren Projektergebnissen.
Eine Teilnahme am Innovationsfonds ist „bares Geld wert“

In einem spielerischen Dialog eröffneten Prof. Dr. phil. Michael Lichtlein, Vize Präsident für Lehre, Qualitätsentwicklung und Weiterbildung der Hochschule Coburg, und Sonja Lehmann, Innovationsfonds der Hochschule Coburg, die vierte Förderrunde am Mittwoch, den 17. Juli, bei CREAPOLIS auf dem Gelände des ehemaligen Coburger Schlachthofs  – und das symbolisch mit einem Koffer voller Spielgeld. Eine Teilnahme am Innovationsfonds ist „bares Geld wert“, so Michael Lichtlein, „kreative Ideen fördern wir mit insgesamt 35.000€ pro Semester. Im kommenden Jahr wird es eine finale doppelte Förderrunde mit 70.000 € geben.“

Geehrte Preisträger erläutern ihre Konzepte

In der jetzigen Runde fiel die Wahl auf insgesamt zehn Projekte. Davon wird ein Projekt mit 10.000 €, vier mit 5.000 €, ebenso vier mit 1.000 € und ebenso ein Projekt mit 500 € gefördert. Bemerkenswert ist, dass zwei studentische Projekte unter den Preisträger*innen sind – beide je mit 1.000 € Fördersumme. Sonja Lehmann ehrte die Preisträger*innen und überreichte allen eine Urkunde. Im Anschluss hatten diese Zeit, ihr Vorhaben in Kurzform vorzustellen. Hier die Projekte und ihre Preisträger*innen:

In der Kategorie bis 10.000€

Reallabor StadtLandCoburg

Gewinner*innen: Prof. Mario Tvrtkovic, Prof. Anja Ohliger, Jana Melber M.Sc.

Bei diesem Projekt geht es um die Konzeption eines mobilen Vorlesungszimmers durch Studierende der Fakultät Design. Erprobt werden offene Lernräumen im Bereich Lehre, citizen science und Alltagserfahrung in der Begegnung mit Bürger*innen der Stadt und des Landkreises Coburg. Es soll eine offene, transdisziplinäre Plattform für die gesamte Hochschule Coburg zum Thema „Meine Stadt der Zukunft“ entstehen - ökologisch, wirtschaftlich und sozial

In der Kategorie bis 5.000€

precious plastic

Gewinner: Prof. Peter Raab

Hierbei geht es um den Entwurf und die Produktion von alternativen Recyclingprodukten mit Studierenden des Integrativen Produktdesign. Fokusiert werden Produkte für europäische Märkte und unmittelbare Problemstellungen in der „Dritten Welt“.

 

Bioanalytische Lösungen durch lithographisch erzeugte Mikrostrukturen

Gewinner: Prof. Dr. Klaus Drese, Prof. Dr. Matthias Noll

Von der eigenen Idee über die Anwendung von analytischen Verfahren zur Realisierung von Mikrostrukturen im Master Bioanalytik - dies ist ein Pilotprojekt für ein forschendes Lehr-/Lernformat als Wahlpflichtmodul im Master Bioanalytik. Ziel ist es u.a., mit dieser Technologie die Trinkwasserqualität in der Region zu verbessern.

 

Ansatz eines individualisierten Mikrosystemtechnik-Praktikums im Studiengang Technische Physik

Gewinner: Prof. Dr. Klaus Drese

Die Teilnehmer erstellen und entwerfen selbständig einen Mikrofluidik-Chip. Projektziel ist, ein innovatives Praktikum im Rahmen des Wahlfaches Mikrosystemtechnik als Schlüsseltechnologie zu erproben.

 

Implementierung innovativer didaktischer Konzepte im Fach Digitaltechnik

Gewinner: Prof. Dr. Matthias Mörz, Klaus Wunderlich

Die Versuchsbeschreibungen im Fach Digitaltechnik mit Peer-Groups aus vier Studiengängen werden erneuert. Das Projektteam konzipiert und gestaltet ein Labor-Lehrvideos zu Praktika und elektronischen Geräten.

In der Kategorie bis 1000€

Offener Windkanal – Aerodynamik zum Anfassen

Gewinner: Prof. Dr. Philipp Epple, Michael Steppert

In diesem Projekt geht es um den Bau eines offenen Windkanals zur unmittelbaren Sichtbarmachung von Strömungen unterschiedlicher Körper. Das Labor soll für alle Studiengänge und Bürger*innen geöffent werden. Zuvor sollen die Interessierten fachlich eingewiesen werden. Workshops werden hierzu angeboten.

 

Open Source Prothesenbau der Hochschule Coburg – ein interdisziplinäres Projekt

Gewinner: Robert Hirsch, Robert Falkenstein, Prof. Dr. Michael Engel

Dieses studentische Projekt hat das Thema Weiterentwicklung des Prothesenbaus für Menschen mit Behinderung zum Ziel. Erprobt werden soll es im Wahlfach Grundlagen von Bionik für alle Bachelor-Studiengänge der Fakultät Elektrotechnik und Informatik. Creapolis sowie mehrere Studiengänge werden hierbei eingebunden.

 

Forschung auf Augenhöhe Kolloquium mit Menschen mit Psychiatrieerfahrung

Gewinnerin: Prof. Dr. Christine Kröger

Die Gewinnerin erprobt ein innovatives Kolloquium für Studierende der Sozialen Arbeit.

Hierbei entwickeln die Studierenden Forschungsfragen für wissenschaftliche Abschlussarbeiten mit der Praxis. Eingebunden sind Genesungsbegleiter*innen, die selbst eine Psychiatrieerfahrung erlebt und reflektiert haben. Der interdisziplinärer Austausch zum Format steht hierbei im Vordergrund.

 

Pionierinnen der Wissenschaft ein interdisziplinäres Ausstellungsprojekt

Gewinnerinnen: Nina Auchter, Theresa Bock, Christina von Obstfelder M.A.

Studentisches Projekt: Die Studierenden organsisieren zu diesem Thema eine öffentliche Ausstellung im Fugenlos im Dezember 2019. Ziel ist es, sich mit der Zeitgeschichte und Kampf für Gleichberechtigung im Wissenschaftsbetrieb auseinanderzusetzen. Frauen aus Coburg, Frauen der Hochschule Coburg und Frauen in der Welt stehen dabei im Mittelpunkt.

In der Kategorie bis 500€

Säuren Ein Buch zur kulturwissenschaftlichen Stellung einer chemischen Stoffgruppe

Gewinner: Prof. Dr. Klaus Ruthenberg, Dr. Apostolos Gerontas, Dr. Klaus Horbaschek

Dieses Projekt beleuchtet einen naturwissenschaftlichen Bereich aus kulturhistorischer Perspektive. Veröffentlicht werden die Ergebnisse von zwei Projekten im Coburger Weg mit Bachelor-Studierenden der Bioanalytik in der Coburger Reihe. Das Ziel: Erprobung einer innovativen Prüfungsleistung

Preisträger der 3. Förderrunde präsentierten ihre Ergebnisse

Interaktiv präsentierten die Preisträger*innen in der Kategorie 5.000 € der vorherigen Förderrunde ihre Projekte. An insgesamt fünf Orten in und um die alte Coburger Schlachthofvilla herum konnten sich die Besucher*innen detailliert informieren. Zuerst fand ein Rundgang statt. Im Anschluß blieb genug Zeit für detaillierte Fragen oder zu einem kleinen Gespräch mit den Gewinnern. Auch hier die Projekte und ihre Preisträger*innen:

Spielend lernen

Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Wirtschaftsspiels, das Grundmuster wirtschaftlichen Handelns im Themenkomplex „Wettbewerb und Kooperation“ spielerisch erfahrbar macht und sich damit von gängigen Unternehmenssimulationen unterscheidet. Der Prototyp wird für Studierende im Grundstudium entwickelt und will Spieler disziplinunabhängig in die Lage versetzen, Chancen und Verführungen des Wirtschaftslebens kritisch zu reflektieren.

Preisträger: Prof. Dr. Roland Hertrich

Beteiligte: Fakultät Wrtschaftswissenschaften Betriebswirtschaft B.A.

 

Interaktives digitales Klassenzimmer Mikroskopie

Mit der Anschaffung eines digitalen und vernetzten Mikroskops, das zukünftig allen Mitarbeitern und Studierenden zugänglich ist, kann im Sinne eines Open Lab jede Lehrveranstaltung zu einem vernetzten Laborraum werden. Ziel ist, mikroskopische Analysen disziplinunabhängig einzusetzen.

Preisträgerin: Dipl.-Ing. Antje Vondran; Fakultät Angewandte Naturwissenschaften

Mentor: Prof. Dr. Janosch Hildebrand; Fakultät Angewandte Naturwissenschaften

 

 

 

 

 

 

Technik trifft Kunst - Sensorik interdisziplinär und interaktiv erfahrbar machen

Das Projekt ist eine einzigartige Form der Projektarbeit zwischen Technik und Kunst. Studierende fertigen im Rahmen einer interdisziplinären studentischen Projektarbeit und in Kooperation mit einer Glaskünstlerin ein interaktives Gehirn aus Glas an. Ziel ist es, Gehirnprozesse durch berührungsempfindliche Sensorik sowie zugehöriger Elektronik sichtbar zu machen. Die Studierenden sollen dadurch ihr erworbenes Lehrwissen in einem komplexen Themenfeld anwenden. Die entstehenden Objekte werden zukünftig auf verschiedenen Ausstellungen präsentiert.

Preisträger*innen: Prof. Dr. Klaus Stefan Drese, Prof. Dr. Maria Kufner, Dipl.-Ing. Sandro Krempel, Institut für Sensor- und Aktortechnik

Beteiligte: Technische Physik B.Eng. und Elektrotechnik B.Eng.

Externe Partner: Glaswerk Susan Liebold 

Free Thinking

Die bekannte Innovationsmethode „Design Thinking“ ist ein Ansatz zum Lösen aktueller Probleme und dient einem Team zur Entwicklung neuer Ideen in komplexen Themenfeldern. Erstmalig wurde dazu ein Tagesseminar für Lehrende der Hochschule Coburg und insbesondres der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik angeboten. Eine studentische Hilfskraft sicherte als Multiplikatorin den Transfer in die Lehre und erarbeitete mit Lehrenden Konzepte für Vorlesungen.

Preiträgerinnen: Judith Hojer M. Eng.; Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik, Julia Molketeller BA. Eng. , Wirtschaftingenieurwesen Automobiltechnik

Mentor: Prof. Dr. Stefan Gast; Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik

 

 

 

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airbnb, Zalando, uber… erfolgreiche Startups, die mit einer einzigen Idee großen Erfolg haben. Doch viele Ideen und Innovationen scheitern bereits im ersten Jahr. Aber wie generiere ich die perfekte Idee und wie löse ich effektiv ein Problem? Darum geht es im Projekt "DesignThinking", mit dem ich mich in diesem Semester beschäftigen durfte. Das Ziel : In Zusammenarbeit mit Professoren die Lehre an unserer Hochschule zum freieren und kreativeren Denken zu bewegen. Interesse geweckt? Schaut euch dazu gerne das Plakat im Schaukasten der FMA an! 🙂 #designthinking #freethinking #miterfolgzurinnovation #coburgerweg #coburg #hscoburg Die Verfasserin: Julia Molketeller, Wirtschaftingenieurwesen Automobil, Hochschule Coburg

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Free Thining

Prozess Desgin Thinking

Prince Albert`s Network

Das 200. Jubiläum von Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha sowie seiner Gemahlin Queen Victoria war Namensgeber für diese deutsch-englische Projektkooperation. Im Rahmen eines interdisziplinären Lehrangebots zwischen Architektur, Design, Kunst und Urbanismus arbeiten Studierende zusammen an einem internationalen Reallabor. Ziel ist die gemeinsame Konzeptentwicklung und künstlerische Gestaltung der Außenräume von CREAPOLIS als neuem Kreativquartier in Coburg. Die künstlerische Installation wurde im Rahmen des Campus Open 2019 eingeweiht.

Preisträger: Prof. Anja Ohliger, Prof. Mario Trvtkovic; Fakultät Design
Beteiligter: Dr. Markus Neufeld; Creapolis
externe Partner: Manchester School of Architecture

 

 

Wir wünschen allen Beteiligten viel Erfolg bei der Verwirklichung Ihrer Projekte und bedanken uns bei CREAPOLIS für die Unterstützung.

Der Verfasser: Mario Pfeuffer, Marketing und Kommunikation (Der Coburger Weg), Hochschule Coburg