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Prüfungsvorbereitung einmal anders

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Aktuell werden Lehre und Begleitangebote für Studierende an der Hochschule Coburg aufgrund der Corona-Pandemie hauptsächlich in digitaler Form angeboten. Das trifft auch auf die Fachtutorate zu. Julia Weigerstorfer ist Studentin der Betriebswirtschaft und tutoriert selbst zwei Fächer. An die Umstellung auf Onlinetutorate mussten sich alle Beteiligten aber erst gewöhnen.

Julia Weigerstorfers Zwischenbilanz: „Am Anfang muss sich die Gruppe immer erst aufeinander einstimmen und eine Vertrauensbasis schaffen, ob analog oder online.“ Die Studentin der Betriebswirtschaft tutoriert seit 2019 die Fächer Bilanzierung sowie Kosten- und Leistungsrechnung, seit ein paar Wochen nun in digitaler Form. Unterschiede im sozialen Miteinander gäbe es ihr zu Folge nicht viele, die Umstellung, die Tutorate anstatt in einem Seminarraum nun über die Software Zoom anzubieten, war für sie aber zunächst mit einigem Aufwand verbunden. Ihre Tafelbilder musste sie erst digitalisieren und sich Strategien überlegen, Aufgaben und Lösungswege für ihre Teilnehmer*innen verständlich zu visualisieren. Also nutzt sie ihren Bildschirm nun für alle sichtbar als White-Board-Ersatz und rät den Studierenden, während des Tutorats Kameras und Mikrofone auch eingeschaltet zu lassen. „So fühlt es sich fast wie ein real stattfindendes Treffen an, auch wenn die Studierenden am Anfang noch etwas gehemmt reagierten.“ Zu ihren Kommilton*innen hält Julia Weigerstorfer darüber hinaus via E-Mail eng Kontakt, beantwortet ihre Fragen, gibt Hinweise zu vertiefenden Aufgaben und fördert den Austausch auch zu anderen Fächern.

Eigeninitiative ist gefragt

Das Feedback ihrer Gruppe auf die Onlinetutorate fällt bisher überwiegend positiv aus: „Gerade die Studierenden, die etwas weiter von Coburg entfernt wohnen, genießen es momentan sehr, dass sie nicht ständig hin- und herfahren müssen.“ Für sie und auch die meisten anderen funktioniere die Arbeit von Zuhause aus gut. Studierende, die mit der aktuellen Situation etwas hadern, ermutigt die Fachtutorin durchzuhalten: „Es hilft, sich einen Tagesplan zu erstellen.“ Und ansonsten gilt: üben, üben, üben, um mit Blick auf die Prüfungen nicht den Anschluss zu verlieren. „Wenn man sich jetzt vornimmt, für die Prüfungen am Ende des Semesters anzutreten, dann muss man auf jeden Fall dranbleiben. Es erfordert gerade jetzt sehr viel Eigeninitiative, aber es wird sich auszahlen.“

Verfasst von Franziska Koch M.A., Marketing und Kommunikation, Der Coburger Weg, Hochschule Coburg