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Schreibberatung und Schlüsselkompetenzen – Coburger Writing Fellows nehmen an der Schreib-Peer-Tutor*innen-Konferenz teil

Schreiben, Tutoren, Konferenz, TU Dresden

Unsere Writing Fellows bei der Arbeit: : In Kleingruppen wurden innovative Ideen erörtert (v.l. Lea Dobler (IGF), Anne Rauch (IGF) und Franziska Hartleb (BW, alle Hochschule Coburg).

Vom 19. – 21. September 2019 fand in diesem Jahr an der TU Dresden die Schreib-Peer-Tutor*innen-Konferenz (SPTK) statt. Stephanie Grimm (Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Schreiblabor der Hochschule Coburg) nahm gemeinsam mit drei Writing Fellows der Hochschule Coburg an der Konferenz teil.

Die Writing Fellows begleiten und unterstützen

In der Schreibdidaktik existiert mit der Beratung auf Peer-Ebene eine lebendige studentische Kultur – und diese mit vielen Schichten. Die Writing Fellows der Hochschule Coburg begleiten fachspezifisch Seminare und unterstützen ihre Kommiliton*innen durch gezieltes schriftliches Textfeedback. Der Austausch in Dresden mit Schreib-Peer-Tutor*innen, die häufig fachübergreifend arbeiten und Feedback in persönlichen Gesprächen vermitteln, war deswegen besonders spannend. Allein die unterschiedlichen Rahmenbedingungen an Universitäten und der Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie die unterschiedlichen Konzepte der jeweiligen Schreibzentren boten viel Gesprächsstoff. Im Fokus standen fachintegriertes Schreiben und Schlüsselkompetenzen in der Schreiberatung.

 

Die Schreib-Peer-Tutor*innen-Konferenz – eine geeignete Plattform

Die SPTK bot dazu den geeigneten Rahmen. Als Konferenz von und für Studierende galt die Vorgabe: alle sind Teilgeber*innen und dürfen das Programm aktiv mitgestalten. Studierende aus ganz Deutschland und Österreich fanden so eine gemeinsame Plattform, auch durch die SPTK2019-App, die Material- und Informationsaustausch erleichterte. Das verbindende Element zwischen den Studierenden bestand in der Arbeit als Schreibtutor*in oder Writing Fellow. Dazu gehört die Bereitschaft, sich mit dieser Tätigkeit auf wissenschaftlicher Ebene auseinanderzusetzen und das eigene Tun zum Teil auch kritisch zu reflektieren:

  • Wo liegen die Grenzen der Schreibberatung?
  • Wie kann ich mein Textfeedback individuell gestalten?
  • Welche Kompetenzen erarbeiten sich Schreibtutor*innen und Writing Fellows durch Ihre Tätigkeit?

 

Bar Camp, Escape Game und Gallery Walk als wissenschaftliche Austauschformate

Bunt gemischte Teilgeber*innen und bunt gemischte Formate: Vom klassischen Vortrag mit anschließender Diskussion bis zum Barcamp und zum Escape Game zum wissenschaftlichen Schreiben war alles vertreten. Das Barcamp bot auch Themen, die bisher noch zu wenig im Fokus standen z.B. das digitale Exzerpieren oder der Stellenwert vom kreativen Schreiben in der Schreibberatung. Hier wurden Themen spontan zusammengetragen und in Kleingruppen diskutiert. Fachlich kompetent und nicht zuletzt mit jeder Menge Spaß widmeten sich Schreibzentrums-Mitarbeitende und Studierende dem Austausch und hielten Ergebnisse für einen Gallery-Walk am Samstagvormittag fest.

 

Ein attraktives Rahmenprogramm

Das liebevoll gestaltete Rahmenprogramm der Konferenz bestand aus einem gemeinsamen Eröffnungsabend, Mensa- und Restaurantrallyes sowie diversen Stadtrundgängen. So bot sich die Möglichkeit, sich untereinander und auch die Stadt Dresden noch etwas besser kennenzulernen. Das Fazit der Delegation aus Coburg fiel eindeutig aus: Die Reise hat sich in jedem Fall gelohnt!

Die Verfasser: Stephanie Grimm, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Schreiblabor der Hochschule Coburg und Mario Pfeuffer, Kommunikation und Marketing, Der Coburger Weg, Hochschule Coburg.